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Der Sängerbund Plieningen startet in sein 175-jähriges Jubiläumsjahr

22. März 2013: Der Balkonsaal im Schloss Hohenheim war ein würdiger Rahmen für die Auftaktfeier ins Jubiläumsjahr. Nachdem sich über 150 Gäste, darunter fast 100 Geladene aus dem örtlichen, regionalen und überregionalen Vereins-, Politik-, Wirtschafts- und Kulturleben, beim Sektempfang und Häppchen im Foyer stärkten, eröffnete der Stammchor den Festakt mit den beiden Stücken „Dir Seele des Weltalls“ und „Non potho reposare“.

Danach trat der 1. Vorsitzende ans Rednerpult, das mit einem Weihe-Banner – gestiftet 1913 von den Plieninger Jungfrauen – geschmückt war, begrüßte die Gäste und ließ hintersinnig und humorvoll noch einmal die Geschichte des Vereins aufleben.

Anschließend überreichte die Bürgermeisterin für Kultur, Bildung und Sport, Frau Dr. Eisenmann, eine Urkunde der Stadt Stuttgart und einen Scheck, der in einer Höhe ausgestellt war, der die Vereinsjahre in 10.- Euro pro Vereinsjahr wiederspiegelte.

Edgar Hemmerich, Bezirksvorsteher des Stadtbezirks Plieningen/Birkach, richtete ebenso Grußworte an den Verein, wie die Vizepräsidentin des Schwäbischen Chorverbandes, Irmgard Naumann, die die Urkunde des Verbandes zum Konzert des Stammchores am 20. April in der katholischen Akademie überreicht.

Weitere Gratulanten waren der Präsident des Chorverbandes Filder e.V., dessen Gründung auf Initiative des Liederkranzes Plieningen im Jahre 1882 zurückging, und der Sprecher des Plieninger Vereinsringes, Folker Baur, flankiert vom stellv. Vorsitzenden des KV Plieningen 1906 e.V., Rudi Müller  und der Vorsitzenden des Bürgervereins, Helga Bayha.

Zwischen den Gratulationen präsentierte der Junge Chor „offbeat“ sein breites Repertoire. Von barocken Stücken, wie „Audite silete“ über tragende und stimmungsvolle Lieder „Sing we an chant ist“, „Viva la Musica“ bis hin zur Moderne, „Thank you for the Music“ und „Listen to the Music“ bot er große Abwechslung durch die Epochen.

Der krönende Abschluss war ein gemeinsames Konzert von Stammchor und „offbeat“ und verdeutlichte einmal mehr die historischen und guten Beziehungen zwischen dem Verein, dem Schloss und der Universität Hohenheim. Das dänische Stück „Morgensang af Elverskud“ wurde bereits 1935 im Balkonsaal vorgetragen. Mit neuem deutschen Text hielt es nun 78 Jahre später wieder Einzug in das ehrwürdige Gemäuer. Den Abschluss bildete das Lied „Spiel mir eine alte Melodie“,  welches das Publikum – nicht zuletzt durch die schwungvolle Direktion der Chorleiterin Ludmilla Meißner – vollends von den Sitzen riss und Zugabe fordern ließ.

Beim warmen Buffet im Hotel Post – das Haus nimmt in der langen Geschichte des Sängerbundes auch seinen Platz ein, da es über Jahre hinweg dem Sängerbund eine Heimat für viele Singstunden und Veranstaltungen war – fand der Abend einen dem Anlass würdigen und angemessenen Abschluss.

Im Resümee: Eine wirklich tolle Veranstaltung und Auftakt zu weiteren Konzerten, die allesamt einen Höhepunkt in der Vereinsgeschichte darstellen werden.

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